Eine Geschäftsführungsstelle wird frei, auf der internen Shortlist ist keine Frau. Nicht weil es keine geeigneten Kandidatinnen gäbe. Die Nachfolge wird in Gesprächen entschieden, bei denen sie nicht dabei sind.
Die Pipeline reisst nicht oben ab. Sie reisst in der Mitte.
Auf den unteren Ebenen stimmt der Frauenanteil in den meisten Häusern längst. Weiter oben nicht. Die Engpässe: von der Teamleitung in die Bereichsleitung und dann in die Geschäftsführung.
Female Excellence ist gemacht für Organisationen, die:
Führungsstellen intern besetzen wollen, statt jede Rolle extern zu suchen
eine Nachfolgeplanung haben, in der Frauen auf den oberen Ebenen fehlen
Massnahmen brauchen, die mit Zahlen belegen, dass sie etwas tun
Ihre Geschäftsführung von 2031 sitzt heute in Ihrer Bereichsleitung.
Eine Frau, die in fünf Jahren eine Führungsposition übernehmen soll, wird jetzt aufgebaut, zwei Ebenen darunter. Wer wartet, bis die Stelle frei ist, hat keine Kandidatin, sondern eine Ausschreibung.
Bei börsenkotierten Schweizer Gesellschaften kommt ab dem Geschäftsjahr 2031 eine Begründungspflicht dazu, wenn in der Geschäftsleitung weniger als zwanzig Prozent Frauen sitzen. Alle anderen müssen sich vor sich selbst rechtfertigen.
Sie wissen, welche Talente Sie im Haus haben und ziehen Sie strukturiert hoch.
Ergebnisse aus der ersten Kohorte bei der AOK Baden-Württemberg
Die AOK Baden-Württemberg, eine der grössten Krankenversicherungen Deutschlands mit 4,5 Millionen Versicherten, hat Female Excellence 2025 mit der ersten Kohorte gestartet und das Programm 2026 um zwei weitere Kohorten mit 30 Teilnehmerinnen verlängert. Gemessen wird vorher, nachher und sechs Monate später.
WIE WIR ARBEITEN
So läuft es ab
Standortbestimmung
Bevor wir trainieren, messen wir. Erhebung bei 30 Frauen aus Ihrem Pool, Workshop mit Ihren HR-Business-Partnern, fünf Tiefeninterviews mit Führungskräften. Sie erhalten einen Bericht, der zeigt, wo Ihre Organisation steht — und ob Female Excellence der richtige Hebel ist.
Programm mit bis zu 30 Teilnehmerinnen
Messung und Management-Report
Follow-up-Befragung der Kohorte, fünf Tiefeninterviews, Managementbericht mit Verhaltensdaten, Netzwerkeffekten und Karrierebewegungen inklusive drei konkreter Empfehlungen für Ihre Organisation. Berichtsfähig für Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und interne Berichterstattung.

Was Sie vielleicht noch beschäftigt
FAQ
Was ist Female Excellence?
Female Excellence ist ein sechsmonatiges Entwicklungsprogramm für Frauen in Führungs- und Fachverantwortung, entwickelt und geleitet von Marta Schafstall in Zürich. Female Excellence kombiniert drei Präsenzmodule à zwei Tage, Online-Mentorings mit internen Führungskräften, kuratierte Peer Groups und Einzelcoachings — mit Wirkungsmessung vorher, nachher und sechs Monate nach Abschluss.
Für wen ist Female Excellence gedacht?
Female Excellence richtet sich an Frauen in Teamleitung, Fachverantwortung oder Bereichsleitung, die für die nächste Ebene infrage kämen und bisher nicht aktiv geworden sind. Auf Unternehmensseite eignet sich Female Excellence für Organisationen, deren Frauenanteil in der Gesamtorganisation deutlich höher liegt als auf den oberen Führungsebenen — meist hierarchisch geprägte Häuser mit ausgeprägter Pflicht- und Verlässlichkeitskultur.
An welchem Punkt setzt Female Excellence an?
Female Excellence arbeitet an den beiden Übergängen, an denen die Pipeline in den meisten Organisationen bricht: von der Teamleitung zur Bereichsleitung und von der Bereichsleitung in die Geschäftsführung. Dabei arbeitet Marta Schafstall mit beiden Seiten — mit den Frauen und mit den Führungskräften, die über ihre Nachfolge entscheiden.
Wie ist Female Excellence aufgebaut?
Female Excellence läuft in drei Phasen. Phase 0 ist die Standortbestimmung: Erhebung bei 30 Talenten, Workshop mit den HR-Business-Partnern, fünf Tiefeninterviews mit Führungskräften und ein Bericht. Phase 1 ist das sechsmonatige Programm mit bis zu 30 Teilnehmerinnen. Phase 2 ist der Wirkungsnachweis: sechs Monate nach Abschluss folgen eine Follow-up-Befragung und ein Managementbericht mit drei konkreten Empfehlungen für die Organisation.
Was lernen die Teilnehmerinnen in den drei Präsenzmodulen von Female Excellence?
Female Excellence besteht aus drei Präsenzmodulen à zwei Tagen. Modul 1 — Fundament und Selbstführung: Die Teilnehmerinnen lernen, ihr System unter Druck zu regulieren, und identifizieren die Stärken, auf denen ihre Führung aufbaut. Modul 2 — Sichtbarkeit und Wirkung: Die Teilnehmerinnen trainieren Kommunikation, Präsenz und Storytelling, lernen starke Allianzen aufzubauen und üben den Umgang mit Machtspielen und Konflikten anhand eigener Fälle aus dem Arbeitsalltag. Modul 3 — Vision und Verhandlung: Jede Teilnehmerin formuliert ihre Vision für den eigenen Unternehmensbereich und bereitet eine echte, anstehende Verhandlung mit einer klaren Roadmap vor. Ergänzend gibt es drei Online-Gruppenmentorings à zwei Stunden mit internen Top-Führungskräften, kuratierte Peer Groups à vier bis sechs Frauen, zwei Einzelcoachings à 60 Minuten pro Person und monatliche Challenges für den Transfer in den Alltag.
Welche Ergebnisse hat Female Excellence erzielt?
In der ersten Kohorte bei der AOK Baden-Württemberg stieg die strategische Sichtbarkeit und Selbstvermarktung um 33 %, und die Zahl der Teilnehmerinnen, die fehlendes Selbstvertrauen als Bewerbungshindernis nannten, sank von 12 auf 0. Sechs Monate nach Programmende arbeiteten 18 von 20 Teilnehmerinnen noch aktiv an ihrer Sichtbarkeit und hatten im Schnitt 4,7 neue relevante Kontakte aufgebaut. Die AOK Baden-Württemberg hat Female Excellence 2026 um zwei weitere Kohorten à 30 Teilnehmerinnen verlängert.
Wie wird die Wirkung von Female Excellence gemessen?
Female Excellence misst nach dem Kirkpatrick-Modell: Ausgangsmessung, Check nach jedem Modul, Abschlussmessung und Follow-up nach sechs Monaten. Der Managementbericht enthält Verhaltensdaten, Netzwerkeffekte und Karrierebewegungen und ist berichtsfähig für Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und interne Berichterstattung.
Was unterscheidet Female Excellence von klassischen Frauenförderprogrammen?
Drei Dinge unterscheiden Female Excellence: Erstens arbeitet das Programm beidseitig — ein Sponsorship-Workshop mit den Führungskräften der Organisation ist fester Bestandteil, weil Sichtbarkeit keine Einbahnstrasse ist. Zweitens wird sechs Monate nach Programmende nachgemessen, was kaum ein Anbieter tut. Drittens trainiert Marta Schafstall keine generischen Techniken, sondern konkrete anstehende Situationen — das Gespräch am Dienstag, mit den Menschen, die im Raum sitzen werden.
Was muss die Organisation mitbringen?
Female Excellence braucht einen Sponsor auf Geschäftsleitungs- oder Bereichsebene, zwei bis drei interne Führungskräfte als Mentorinnen oder Mentoren und nominierte Teilnehmerinnen. Und Ehrlichkeit nach aussen wie innen: Wenn Frauen bereit sind, aber keine Positionen öffnen, entsteht Frustration statt Führung — deshalb enthält der Managementbericht Empfehlungen für die Organisation, nicht nur für die Teilnehmerinnen.
Was, wenn die Bewerbungen ausbleiben?
Dann sagt Ihnen der Bericht, woran es lag, und die Antwort ist unbequem für eine von uns beiden. Entweder die Frauen bewerben sich nicht, dann hat das Programm sein Ziel verfehlt. Oder sie bewerben sich und kommen nicht durch, dann liegt es an Ihrem Auswahlverfahren. Beides steht im Bericht.
Gibt es einen kleineren Einstieg?
Zwei. Ein interaktives Referat von ein bis zwei Stunden für Ihren Führungskreis oder Talentpool. Oder die Standortbestimmung als eigenständige Phase 0 mit Bericht, bevor Sie über das ganze Programm entscheiden.
Wo findet Female Excellence statt?
In Ihrem Haus oder an einem externen Ort im DACH-Raum. Ich reise mit meinem Team zu Ihnen. Die Online-Mentorings und die Peer-Gruppen sind ortsunabhängig.
Der nächste Schritt
Für welche Position soll in Zukunft eine interne Nachfolge bestimmt werden?
30 Minuten. Wir prüfen gemeinsam, welcher Weg für Ihre Organisation sinnvoll ist.
Unverbindlich










