Somatische Selbstführung
Der Körper ist kein Limit – er ist dein größtes Leadership-Asset.
Du bist gut in dem, was du tust.
Du denkst schnell, trägst viel Verantwortung, gestaltest, entscheidest.
Aber manchmal merkst du: Es zehrt.
Du kommst aus Meetings und spürst, wie dein System nachklingt. Du schaltest abends schwer ab. Du fühlst dich funktional – aber nicht wirklich präsent.
Du weißt: So kann’s nicht weitergehen. Aber anders fühlt sich noch fremd an.
Genau hier setzt somatische Selbstführung an.
Nicht als Wellness-Add-on, sondern als Kernkompetenz für Frauen, die führen – in einer Welt, die selten Raum für echte Verbindung lässt.
Was ist somatische Selbstführung?
Somatische Selbstführung bedeutet: Du führst nicht nur Teams, Projekte und Entscheidungen –
du führst dich selbst.
Durch deinen Körper.
Durch dein Nervensystem.
Durch ein inneres Spürbewusstsein, das dir Stabilität gibt, wenn außen alles in Bewegung ist.

Warum erzähle ich dir das?
Weil ich zwei Welten kenne:
Als frühere Führungskraft in der Versicherungs- und Venture-Capital-Branche habe ich am eigenen Leib erlebt, wie übertriebene Disziplin und hoher Druck die Gesundheit und das Wohlergehen von Menschen kompromittieren können.
Zuvor habe ich als Körpertherapeutin in psychosomatischen Kliniken gearbeitet – und dort verstanden, dass der Körper kein Hindernis ist, sondern eine wichtige Ressource. Eine, die in stressintensiven Rollen oft übersehen wird – mit hohen Kosten.
1. Der Körper denkt mit – und oft schneller als der Kopf
Im Business ist der Körper meist Mittel zum Zweck:
Er soll funktionieren, stillhalten, leisten.
Aber genau das führt zu chronischer Anspannung, innerer Trennung – und Entscheidungen, die nicht stimmig sind.
Somatische Selbstführung stellt dieses Narrativ auf den Kopf.
Hier wird der Körper zum Sparringspartner für deinen beruflichen Alltag:
Du lernst, Körpersignale in kritischen Situationen zu lesen
Du regulierst dich, bevor dich etwas triggert
Du erkennst intuitive Impulse, bevor der Kopf sich im Zweifel verliert
Das Ergebnis: Klarheit. Schnelligkeit. Selbstsicherheit.
2. Präsenz, die man spürt – nicht nur spielt
Führung hat nichts mit Lautstärke zu tun.
Aber alles mit Wirkung.
Dein Körper kommuniziert mit, lange bevor du etwas sagst:
Wie du sitzt. Wie du atmest. Wie du Pausen setzt.
All das entscheidet, ob andere dich ernst nehmen – oder übergehen.
Ob du Wirkung entfaltest – oder unsichtbar bleibst.
Mit somatischer Selbstführung lernst du, diese nonverbalen Signale bewusst zu gestalten.
Du kommst in deine Mitte – und bleibst dort, auch wenn’s eng wird.
Du entwickelst eine Präsenz, die nicht auf Anstrengung beruht – sondern auf Verankerung.
Das ist keine Show. Das ist Verkörperte Autorität.
3. Stress regulieren, statt sich zusammenzureißen
Ob Gehaltsverhandlung, schwieriges Gespräch oder ein Raum voller Entscheider – dein Nervensystem reagiert.
Viele Frauen spüren dann:
Die Stimme wird eng
Der Kopf ist leer
Der Körper geht in Alarm
Mit somatischer Selbstführung trainierst du dein System auf Regulation statt Reaktion.
Du lernst Techniken, um:
Spannung abzubauen
deinen Körper in kritischen Momenten bewusst zu stabilisieren
klar zu bleiben, auch wenn es emotional wird
Das reduziert nicht nur Stress – es erhöht deine Führungsfähigkeit.
4. Intuition – dein schnellster Zugang zu Klarheit
In vielen Führungsetagen gilt: Fakten vor Gefühl.
Doch: Der Körper weiß oft schneller, was richtig ist, als der Kopf. Nicht wenige Unternehmer:innen vertrauen zu 50% auf ihr Bauchgefühl, wenn es um die Entscheidung geht, mit welchen Menschen man zusammenarbeitet.
Somatische Selbstführung öffnet den Zugang zu deiner Intuition –
nicht als „Bauchgefühl“, sondern als verkörperte Intelligenz.
Du lernst, Entscheidungen nicht nur rational zu treffen,
sondern innerlich stimmig, klar und verbindlich.
Und genau das spürt dein Umfeld.
Das stärkt Vertrauen – in dich selbst und bei anderen.
5. Gesundheit als strategische Ressource
Körperliche Warnzeichen wie Reizdarm, Brain Fog oder emotionale Erschöpfung sind in Führungspositionen weit verbreitet – und oft tabuisiert.
Mit somatischer Selbstführung bekommst du Werkzeuge, um:
Stress frühzeitig zu erkennen
Dysregulation zu stoppen
deine Gesundheit aktiv zu schützen – ohne an Einfluss zu verlieren
Das Ergebnis: Ein Körper, der mit dir arbeitet – nicht gegen dich.
Fazit: Dein Körper ist keine Schwäche. Er ist deine stärkste Führungskraft.
Somatische Selbstführung ist kein Nice-to-have.
Sie ist die Basis für klare Kommunikation, ruhige Präsenz, strategische Wirkung und ein nachhaltiges Verhältnis zu dir selbst.
Wenn du in deiner Karriere nicht nur vorankommen, sondern ankommen willst –
beginnt der Weg nicht mit mehr Druck, sondern mit Verbindung.
Mit dir. Mit deinem Körper. Mit deiner inneren Autorität.
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17.01.2025